Glossar: Fachbegriffe aus der Mikroelektronik

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Embedded System ist der englische Fachbegriff für eingebettete Computersysteme, die ihren Dienst in einer Vielzahl Geräten versehen, wie z.B. in Flugzeugen, Autos, Robotern, Kühlschränken, Fernsehern, DVD-Playern etc.

Begriffserklärung

Der eingebettete Computer ist ganz von dem Gerät eingeschlossen, das er steuert. Im Gegensatz zum PC, der unendlich viele verschiedene Anwendungen ausführen kann, gelten für eingebettete Systeme spezifische Anforderungen und sie führen vorher festgelegte Funktionen aus.

Hardware

Mechanische Stabilität, Zuverlässigkeit, Stromverbrauch und Herstellungskosten sind in der Regel maßgeblich bei der Auswahl der Hardwarekomponenten des eingebetteten Computers. Die zur Verfügung stehenden Ressourcen sind daher im Gegensatz zum PC oft stark eingeschränkt. Bildschirm, Tastatur und Festplatte fehlen oft ganz.

Plattformen

Embedded Systems werden mittels vielen verschiedenen CPU-Architekturen (x86, MIPS, ARM, PowerPC, 68k/Coldfire, 68HC12, C167, diverse 8/16 Bit-CPUs, ...) realisiert.

Betriebssysteme

Ein Eingebettetes System benötigt nicht immer ein Betriebssystem. Oftmals werden Betriebssysteme eingesetzt, die zwar nicht über Speicherschutz verfügen, dafür jedoch Echtzeitanforderungen genügen, daher arbeitet man meist mit sehr spezialisierten Betriebssystemen (VxWorks, Nucleus, OSEK). Allerdings finden auch Standard-Betriebssysteme wie Linux (Embedded Linux), NetBSD oder Windows (CE, EmbeddedXP) inzwischen großen Anklang.




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